Hauptpreis beim Schülerkongress für Psychiatrie und Psychotherapie geht an unsere Peers

Peers

Unsere Peers beteiligten sich mit einem kreativen Poster zum Thema „Wenn zuhause alles Kopf steht – Kinder mit psychisch kranken Eltern“ an einem Plakatwettbewerb, der anlässlich des Schülerkongresses für Psychiatrie und Psychotherapie in Gmunden stattfand – und gewannen damit jetzt den Hauptpreis in Höhe von 400 Euro.

Seit Jahren werden an unserer Schule Wels Peers, das sind besonders in Konfliktregelung ausgebildete Schülerinnen und Schüler, zur Vermittlung bei Konflikten unter Gleichaltrigen eingesetzt. Diese Peers und die 3 E der HAK 1 Wels nahmen am Schülerkongress für Psychiatrie und Psychotherapie im Toscana-Kongresszentrum in Gmunden teil.

Bereits im Vorfeld des Schülerkongresses in Gmunden beschäftigten sich die Peers der HAK 1 Wels intensiv mit dem sensiblen Thema "Kinder psychisch kranker Eltern" und gestalteten dazu ein kreatives Poster, das beim Kongress präsentiert wurde.

Beim Kongress kam neben Fachexpertinnen auch eine Betroffene zu Wort, die den Jugendlichen von ihrer Kindheit mit einer manisch depressiven Mutter erzählte. Auch das Publikum konnte sich aktiv an den Diskussionen rund um diese sehr sensible Problematik beteiligen.

Spannend für die Peers war vor allem die Fragestellung "Was kann ich tun, wenn es mich betrifft, wenn meine Freunde betroffen sind?", denn die Peers werden in der Schule nicht nur im Konfliktfall, sondern auch dann eingesetzt, wenn sich Mitschüler in außergewöhnlichen Situationen befinden.

Besonders stolz auf die Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler sind die Leiter des Peers-Programms, Prof. Elke Staber und Prof. Gottfried Haider: „Unsere Peers  haben nicht nur ihre sozialen Kompetenzen, sondern auch kreatives Talent bewiesen“. Das Preisgeld wird natürlich wieder für die Weiterbildung der Peers im Bereich Mediation verwendet.

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